Einladung zur Matinée

JÜDISCHE SKLAVEN IN EINER 'JUDENREINEN' STADT

Sehr geehrte Damen und Herren,

das Wiener Wiesenthal Institut für Holocaust-Studien (VWI) und das Institut für Ungarische Geschichtsforschung in Wien laden Sie herzlich zu einer Gedenktour "JÜDISCHE SKLAVEN IN EINER 'JUDENREINEN' STADT" am 25. September 2018 zwischen 15 und 18 Uhr ein.
Wir treffen uns um 15:00 Uhr im Wiener Wiesenthal Institut für Holocaust-Studien (VWI) und das Programm endet im Collegium Hungaricum Wien, wo bei kleinen Erfrischungen die Möglichkeit für Schlussbemerkungen und Diskussion besteht.
Das detaillierte Programm finden Sie unten.

Bitte melden Sie sich unter geschichte@collegiumhungaricum.at bis Sonntag, den 23. September an und bringen Sie einen gültigen Lichtbildausweis mit!

Mit freundlichen Grüßen,
Ihr Collegium Hungaricummehr …

Was eine Fürbitte alles kann…

Ende 2016 erwähnte der Präsident des ICCJ, Philipp Cunningham, dass in seiner Pfarre die jüdischen Feiertage immer zum Anlass genommen werden, eine Fürbitte für das Wohlergehen der jüdischen Gemeinde auszusprechen. Dabei solle es nicht um ein Beten zur Bekehrung der Juden gehen, sondern darum, über die jüdischen Feiertage zu lernen und des jüdischen Lebens bewusst zu werden. Davon ließ sich der Diözesanbeauftragte für christlich-jüdische Beziehungen, Ferenc Simon, inspirieren. In Zusammenarbeit mit dem übrigen Vorstand des Koordinierungsausschusses formulierte er Fürbitten und Erläuterungen, die sich wie ein Lauffeuer über Facebook verbreiteten. Es begann zu Channukkah, das in 2016 genau auf Weihnachten fiel, und ging mit Pessach und Schawuot weiter. Wir möchten alle christlichen Gemeinden herzlich einladen, sich der Fürbitte anzuschließen und sie in den Gottesdienst aufzunehmen:mehr …

Umweltschutz in Judentum und Christentum

Umweltschutz ist gelebte Beziehung - Martin Jäggle über Schöpfungsverantwortung in Juden- und Christentum
Quelle: orf.at

Neujahr

Sehr geehrter Herr Präsident!
Sehr geehrter Herr Oberrabbiner!
Liebe Mitglieder der Kultusgemeinde!

Der Koordinierungsausschuss für christlich-jüdische Zusammenarbeit sendet allen Jüdinnen und Juden von Herzen Grüße zum neuen Jahr. Bewegend ist, dass dieser Neuanfang immer auch mit Umkehr in Verbindung steht. Die am Donaukanal abgehaltenen Taschlich Zeremonien machen die Auseinandersetzung mit den menschlichen Schwächen in der Öffentlichkeit sichtbar und zeigen, wie sehr jüdisches Leben wieder Teil der Gesellschaft geworden ist.
Über jeder jüdischen Bürgerin und jedem jüdischen Bürger möge das Auge des Ewigen weilen und im kommenden Jahr beschützen.
Mögen Sie alle eingeschrieben werden in das Buch des Lebens des Ewigen! Wir wünschen der Israelitischen Kultusgemeinde, stellvertretend ihrem Oberrabbiner Arie Folger und ihrem Präsidenten Oskar Deutsch und allen jüdischen Nachbarn ein freudiges und süßes neues Jahr 5779 – Schanah towah umetukah! Sollten jedoch auch weniger süße Tage kommen, möchten wir Ihnen auch in diesem Jahr unseren Beistand und unsere Unterstützung zusagen!

Mag. Stefanie Plangger
(Geschäftsführerin des Koordinierungsausschusses für christlich-jüdische Zusammenarbeit)

Prof. Dr. Martin Jäggle
(Präsident des Koordinierungsausschusses für christlich-jüdische Zusammenarbeit)