Tag des Judentums

Graz

ÖRKÖ Gottesdienst

EINSTIMMUNG IN DEN TAG DES JUDENTUMS 2019 IN OTTAKRING

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„Wenn dein Kind dich fragt…“

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Anlässlich des Tags des Judentums fand erstmals eine gemeinsame Veranstaltung des Grazer Komitees für christlich-jüdische Zusammenarbeit und der Jüdischen Gemeinde Graz statt. Zum Thema „Wenn dein Kind dich fragt…“ Jüdische und christliche Zugänge zu religiöser Erziehung heute referierten die Prof. für Religionspädagogik und Katechetik an der Kathol.-Theol. Fakultät der Universität Wien, Dr. Andrea Lehner-Hartmann, und der Präsident der Jüdischen Gemeinde in Graz, MMag. Elie Rosen. Elie Rosen hob die zentrale Rolle der Familie bei der Weitergabe jüdischer Tradition und religiöser Werte hervor. Andrea Lehner-Hartmann betonte die Wichtigkeit, Kinder in ihren existentiellen Fragen ernst zu nehmen und mit ihnen gemeinsam nach Antworten zu suchen. Christine Rajič, die Moderatorin, brachte anschließend die beiden Vortragenden und das zahlreich erschienene Publikum miteinander ins Gespräch.
Sabine Maurer

„Unsere gemeinsame Hoffnung“

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Unsere gemeinsame Hoffnung“ lautete heuer das Motiv des ökumenischen Gottesdienstes am Tag des Judentums (17. Jänner). Erstmals fand die Feier in der Stadtpfarrkirche statt. Hier lag das mittelalterliche jüdische Viertel bis zur Vertreibung der Juden aus Graz im 15. Jahrhundert.
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Die Vision des Propheten Jesaja von der Versöhnung der Völker durch Gottes Gerechtigkeit und Frieden bildete den Kern des Gottesdienstes. Die Predigt hielt Prof. Martin Jäggle, Vorsitzender des österreichischen Koordinierungsausschusses für christlich-jüdische Zusammenarbeit. Er bezog die biblische Vision in eindrücklicher Weise auf drängende Fragen nach Gerechtigkeit und Recht in den aktuellen politischen und gesellschaftlichen Verhältnissen Österreichs. Musikalisch wurde die Feier durch den Chor der Stadtpfarrkirche unter der Leitung von Andrea Fournier bereichert.

Peter Ebenbauer

Erich Leitenberger: Die Kirchen kommen einander umso näher, je mehr sie sich Jesus Christus nähern

Kardinal Schönborn würdigt beim traditionellen Ökumenischen Empfang in Wien positive Signale – Ehrenmitgliedschaft der Stiftung „Pro Oriente“ für Metropolit Arsenios und den koptischen Bischof Anba Gabriel

Ein eindrucksvolles Bild der Ökumene, das er 1991 bei seinem TV-Antrittsinterview als Wiener Weihbischof mit dem legendären „Anchorman“ Robert Hochner erstmals verwendet hatte, stellte Kardinal Christoph Schönborn am Mittwochabend an den Beginn des traditionellen Ökumenischen Empfangs im Erzbischöflichen Palais: Die christliche Ökumene als Rad mit Jesus Christus als Nabe und den Konfessionen als Speichen, die einander umso näher kommen, je mehr sie sich der Nabe nähern. Im Rückblick auf das Jahr 2017 nannte der Wiener Erzbischof zwei positive ökumenische Großereignisse: Das 500-Jahr-Gedenken der Reformation, ein „gesegnetes Jahr, das uns gelehrt hat, den Auftrag Jesu neu zu sehen und ihn gemeinsam zu leben“ und das 50-Jahr-Gedenken des Aufbruchs der Charismatischen Erneuerung in der katholischen Kirche, bei dem Papst Franziskus deutlich gemacht habe, dass man die Mühe der theologischen Ökumene weiterführen müsse, historische Kirchen und Freikirchen aber vor allem vor der Aufgabe stehen, gemeinsam voranzugehen. Positive Signale bedeuteten aber auch die spirituelle und missionarische Erneuerung in den Kirchen, die sehr lebendige „christliche Immigration“ (mehr als die Hälfte der Immigranten in Österreich sind Christen) und das „singuläre ökumenische Projekt“ der Kirchlichen Pädagogischen Hochschule (KPH) Wien-Krems, an der die Ausbildung der Religionslehrkräfte für den Pflichtschulbereich von den verschiedenen Kirchen gemeinsam getragen wird, so der Wiener Erzbischof. Wörtlich meinte Kardinal Schönborn: „Es hilft auch meinem Kleinglauben, zu sehen, dass Christus wirklich am Werk ist“. mehr …

Die Ökumenepreis-Dokumentation „Tag des Judentums.

20170601_174821_c_ThomasDasek-EPD (003)_600Einstimmungen in den Tag des Judentums 2014-2018 – Christen und Juden gemeinsam“, hg. Elisabeth Lutter, ist erschienen und wird am 31. Jänner 2018 beim Ökumenischen Empfang des Herrn Kardinals Dr. Christoph Schönborn präsentiert werden.

Die Arbeitsgemeinschaft „Vernetzte Ökumene Wien West“ (Dekanate 13-19) gibt es seit 2005. Es geht ihr darum, ökumenisch-gemeinsam das „Testament Jesu“ zu erfüllen, „dass alle (Christen) eins seien“ und in diesem Geist zentrale Anlässe des Kirchenjahres zu gestalten: Passion, Pfingsten, Erntedank - und auch den „Tag des Judentums“. Dieser wurde im Jahr 2000 vom ökumenischen Rat der Kirchen eingeführt, um am Vorabend der Weltgebetswoche für die Einheit der Christen an deren gemeinsame Wurzeln im Judentum zu erinnern – und an die gemeinsame Schuld: die Feindschaft mit den Juden bis hin in die Katastrophe der Schoa. Ein jährlicher ökumenischer Gottesdienst des Ökumenischen Rats der Kirchen in Österreich ist diesem Gedenken gewidmet. mehr …

Jäggle: Tag des Judentums

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Das Alte Testament dient im gesellschaftlichen und kirchlichen Alltag zu oft als eine Art Negativfolie des Neuen Testamentes, ja es wird sogar ein Gegensatz zwischen dem Testament des Gesetzes und dem Testament der Liebe konstruiert, und als "alttestamentarisch" werden besondere Unmenschlichkeiten, Grausamkeiten und Grauslichkeiten bezeichnet.

Dabei sind das Gebot der Nächstenliebe und die Sorge um die Feinde im Alten Testament fest verankert, das Neue Testament erinnert daran. Und "Aug um Aug" war keine Strafformel, sondern eine Regelung für den zu leistenden Schadenersatz und das Schmerzensgeld, usw. Das negative Vorzeichen, mit dem das Alte Testament versehen ist, fördert, ja festigt die Ablehnung des Judentums. Zu bedenken, wie das Christentum mit seinem Antijudaismus die Shoa vorbreitet und ermöglicht hat, würde die Rede vom christlichen Europa mit jener Scham verbinden, die zur Reinigung des Gedächtnisses und zur Erneuerung christlichen Glaubens führt.

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Wien: Gedenken an jüdisches Gemeindeleben vor 1938

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Vertreter der Kirchen bekennen christliche Schuldgeschichte am Antisemitismus - Kultusgemeinde-Generalsekretär Fastenbauer mahnt gemeinsame Wachsamkeit von Christen und Juden gegen Antisemitismus ein

Der Erinnerung an das jüdische Gemeindelebens in Wien-Hernals vor 1938 war am Dienstagabend in der Bezirksvorstehung eine Veranstaltung gewidmet. Vertreter von katholischer und evangelischer Kirche, der Kultusgemeinde und der Politik ergriffen dabei das Wort. Evelyn Adunka, Autorin des Buches "Jüdisches Leben in der Wiener Vorstadt - Ottakring und Hernals", berichtete, dass damals von den 175.000 Mitgliedern der Wiener Kultusgemeinde 2,6 Prozent, also etwa 4.500 Menschen, in Ottakring, und 2 Prozent in Hernals lebten. Die Veranstaltung fand im Vorfeld des "Tages des Judentums" statt, den die christlichen Kirchen immer am 17. Jänner begehen.
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Einladung Tag des Judentums

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„Er gewährte seinem Volk Erlösung und bestimmte seinen Bund für ewige Zeiten.“ (Psalm 111,9)

Dieser Vers und ein Foto eines ganz alten Ölbaums mit tiefen Wurzeln aus dem Garten Getsemani in Jerusalem hat viele Frauen und Männer inspiriert, einer Einladung zu einem Gottesdienst des Ökumenischen Rates der Kirchen zum Tag des Judentums, der weltweit am 17.1. gefeiert wird, nachzukommen. Dieses Jahr war die röm.kath. Pfarrgemeinde St. Johann Nepomuk in der Leopoldstadt die Gastgeberin.mehr …

EINSTIMMUNG IN DEN „TAG DES JUDENTUMS“ IM GEDENKEN AN DEN TURNERTEMPEL

Bereits zum vierten Mal  hat die „Vernetzte Ökumene Wien West“ am 16. Jänner 2017 eine Einstimmung in den „Tag des Judentums“ auf  besondere Weise gestaltet, diesmal in Erinnerung an den Turnertempel  der ehemaligen Kultusgemeinde Sechshaus, im topografischen Dreieck mit der Vereinssynagoge „Storchenschul“ und dem jüdischen Gemeindehaus Herklotzgasse 21.mehr …

JÜDISCHE GESCHICHTEN VOM ÜBERLEBEN

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Linz. Albert Lichtblau, Historiker an der Universität Salzburg, referierte an der KU Linz zum "Tag des Judentums" über „Rückkehr oder Exil ...? – Jüdische Überlebensgeschichten und die österreichische Nachkriegsgesellschaft". Lesen Sie den Bericht auf der Website der Diözese Linz. Link

WENN FREMDE IN EUREM LAND WOHNEN

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Graz. Das Motto für den ökumenischen Gottesdienst zum heurigen „Tag des Judentums" in der Grazer Herz-Jesu-Kirche war brandaktuell.mehr …

GEDENKSTUNDE IN HIETZING

Wien. Seit drei Jahren begehen die in der Ökumene-Arbeit vernetzten Wiener Dekanate 13-19 den „Tag des Judentums" auf besondere Weise: Sie wollen sich an diesem Tag bei der Besinnung der gemeinsamen Wurzel von Christentum und Judentum auch jüdische Menschen beziehen: nicht nur über sie sprechen, sondern mit ihnen eine gemeinsame Begegnung und Besinnung gestalten, Beziehung und Vertrauen aufbauen. Diese Begegnungen finden jeweils am Ort einer ehemaligen Wiener Synagoge statt, wo auch das Schuldbekenntnis von Christen gegenüber Juden angesichts der Zerstörungen von 1938 viel sinnenfälliger ist.
Nach den Gedenk- und Bedenkveranstaltungen 2014 und 2015 bei der Währinger und Döblinger Synagoge wurde am 18. Jänner 2016 zur Erinnerung an die ehemalige Hietzinger Synagoge ins „Hietzinger Rathaus" eingeladen. Die Gestaltung des Programms hatte Kristin Hübner vom Ökumenekreis Wien 13 zusammen mit der Volkshochschule Hietzing, dem Don Bosco-Haus und mit Unterstützung der Bezirksvorstehung übernommen. Trotz eisiger Kälte waren ca. 100 Personen in den Festsaal des „Hietzinger Rathauses" gekommen.mehr …

JÜDISCHES LEBEN IN DÖBLING

Wien. Eine ökumenische Initiative lud am 15. Jänner zu einem Festakt in die Villa Wertheimstein ein. Erinnert wurde an die 1938 zerstörte Döblinger Synagoge, gestiftet 1907 von Julius Lederer. Eine Gedenktafel in der Dollinergasse 3 erinnert an sie.
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EIN VORGESCHMACK AUF DIE KOMMENDE WELT

Hofmeister, der seit 2008 in Wien als Gemeinderabbiner tätig ist, erklärte, dass alles im täglichen jüdischen Leben einen spirituellen Aspekt habe. Menschen sollen tätig sein, und was sie geschaffen hätten, stünde dann für ihr Leben zur Verfügung. Aber diese Tätigkeit im realen Leben habe auch eine Auswirkung auf die parallele, geistliche Dimension. Entsprechen wir dem Willen Gottes in der physischen Dimension des irdischen Lebens, dann tun wir auch dem Körper in der geistlichen Parallelrealität Gutes, entsprechen wir diesem Willen nicht, schwächen wir diesen geistlichen Körper.Anders gesagt: Der Mensch nutzt in der geistlichen Dimension nach seinem Tod das, was er sein Leben lang geschaffen hat.
Der Schabbat, so Hofmeister, sei ein Vorgeschmack auf diese kommende Welt. Denn auch am siebenten Tag nutzen Juden nur das, was sie während der Woche geschaffen und vorbereitet haben haben. Am Schabbat gebe es keine neue schöpferische Tätigkeit und kein Planungen für die kommende Woche.
Hofmeister erklärte, alle Gebote hätten ihren Sinn. Die sieben noachidischen Gebote (Verbot von Mord, Diebstahl, Götzenanbetung, sexuelle Unmoral, Brutalität gegen Tiere, Gotteslästerung und das Gebot der Einführung von Gerichten als Ausdruck der Wahrung des Rechtsprinzips) seien für alle Menschen gültig, und notwendig für eine funktionierende Gesellschaft. Die 613 Gebote der Tora, worunter auch die Zehn Gebote und somit die Schabbatvorschriften fallen, seien für Nichtjuden nicht relevant.
Und um Verwirrung zu vermeiden, hätten die christlichen Kirchenväter damals bewusst den Sonntag als christlichen heiligen Tag festgelegt.
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Christen haben eben keinen Schabbat, sondern einen als Ruhetag konzipierten wöchentlichen Festtag.
„DER SCHABBAT IST KEIN KARGES DASEIN"
In der nachfolgenden Diskussion beantwortete Hofmeister zahlreiche Fragen der interessierten Zuhörerinnen und Zuhörer und räumte einige Missverständnisse aus.
Nein, es sei einem Juden nicht erlaubt, ihm am Schabbat verbotene Tätigkeiten durch einen Nicht-Juden erledigen zu lassen. Ja, an diesem Tag sei eben nur das verfügbar, was vorher geschaffen wurde. Nicht nur am Schabbat, sondern genauso jeden anderen Tag der Woche finden in den Synagogen morgens, mittags und abends die dreimal täglichen Gottesdienste statt; der Schabbat ist also kein besonderer "Synagogen-Gehtag".
Aber: Die Schabbatvorschriften dürfen nicht, sondern müssen sogar übertreten werden, wo Leben in Gefahr ist, und auch in spezifischen Fällen, wo durch ein und dieselbe Handlung ein Gebot zu erfüllen ist, obwohl dieselbe Handlung in anderem Zusammenhang am Schabbat verboten wäre: zum Beispiel der Schnitt bei der Beschneidung eines acht Tage alten Buben.
„Der Schabbat ist kein karges Dasein", betont Hofmeister. Das Judentum an und für sich sei lebensbejahend und freudig, aber immer im Maß. Wichtiger sei der goldene Mittelweg. Am Schabbat fühle man besonders stark, dass die irdische Welt einen spirituellen Zweck hat.
Heinz Weinrad, Pfarre St. Johann Nepomuk
 
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ERINNERUNG AN DEN WÄHRINGER TEMPEL

ERINNERUNG AN DEN WÄHRINGER TEMPEL
Wien. Am 16. Jänner 2014 fand in der Kapelle der Schulbrüder in der Schopenhauerstraße eine Gedenkfeier an den Währinger Tempel statt. Das 1938 zerstörte Gotteshaus stand in der Schopenhauerstraße 39.
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ie Initiative und die Einladung für diese Gedenkfeier ging aus vom Ökumenekreis des Dekanates 18 in Zusammenarbeit der ökumenisch vernetzten Dekanate 13 bis 19.
Nach der Begrüßung durch Dechant Norbert Rodt (kath., Gersthof) sprach Professor Martin Jäggle, Präsident des Koordinierungsausschusses für christlich-jüdische Zusammenarbeit, einleitende Worte. Er zitierte Papst Franziskus: „Gott ist dem Bund mit Israel immer treu geblieben, und die Juden haben trotz aller furchtbaren Geschehnisse dieser Jahrhunderte ihren Glauben an Gott bewahrt. Dafür werden wir ihnen als Kirche, aber auch als Menschheit, niemals genug danken können."mehr …

GERECHTIGKEIT, GERECHTIGKEIT, IHR SOLLST DU NACHJAGEN!

Graz. Rektorin Christa Schrauf (Diakonie Gallneukirchen OÖ) hielt die Predigt beim diesjährigen Gottesdienst zum „17. Jänner – Tag des Judentums" in der Grazer Heilandskirche.
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„Das Streben nach Gerechtigkeit gehört zu den zentralen Inhalten des jüdischen Glaubens", betonte sie. Der Gerechtigkeit solle nachgejagt werden, weil sie ein Miteinander gelingen lässt und sozialen Frieden gewährleistet, so Schrauf bei ihrer Auslegung der Worte aus dem 5. Buch Mose 16,20:
Gerechtigkeit, Gerechtigkeit - ihr sollst du nachjagen, damit du Leben hast und das Land in Besitz nehmen kannst, das der Herr, dein Gott, dir gibt. mehr …

DER JÜDISCHE JESUS

Wien. „Um Jesus streiten Christen und Juden von Anfang an“, sagte Rabbiner Schlomo Hofmeister bei einem Gesprächsabend am 30. Jänner im Nepomuksaal in der Leopoldstadt: „Nur mit dem Unterschied: Heute trinken wir im Anschluss an unser Gespräch ein Glas miteinander, vor 600 Jahren wäre ich am Ende auf dem Scheiterhaufen gelandet.“
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WERTSCHÄTZUNG FÜR DAS ALTE TESTAMENT

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Innsbruck. Für eine Aufwertung des Alten Testaments in der Kirche sprach sich der Superintendent von Salzburg-Tirol, Olivier Dantine, bei einem Vortrag am 16. Jänner aus. "Die Bibel ist ein Ausdruck für die enge Verbundenheit mit dem Judentum. Das gilt selbstverständlich für das von uns so genannte Alte Testament."

SCHABBAT UND SONNTAG: TAG DES JUDENTUMS IN SALZBURG

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Salzburg. „Durch die Erlösung wird es weder Krieg noch Leid auf der Welt geben. Gott wird einen Messias schicken“, sagte der Berliner Rabbiner Daniel Alter am „Tag des Judentums“ an der Theologischen Fakultät der Universität. Der römisch-katholische Theologe Rudolf Pacik sprach von der Geschichte des Sonntags, von der Sabbat-Feier im frühen Christentum bis hin zum Tag der Arbeitsruhe und des Gottesdienstes seit Konstantin. Lesen Sie mehr auf der Website der Erzdiözese Salzburg (link).

GOTTESDIENST DES ÖKUMENISCHEN RATES DER KIRCHEN ZUM TAG DES JUDENTUMS


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Wien. Es ist die Pflicht aller Christinnen und Christen, sich gemeinsam mit ihren jüdischen Mitmenschen gegen jede Form von Antisemitismus zu stellen. Das hat die evangelisch-lutherische Oberkirchenrätin Hannelore Reiner in ihrer Predigt beim Gottesdienst des Ökumenischen Rates der Kirchen in Österreich zum "Tag des Judentums" betont.mehr …

TAG DES JUDENTUMS 2013: VORTRAG IN LINZ

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Linz. Prof. Hans Hermann Henrix (Aachen) sprach am 16. Jänner an der Katholisch Theologischen Privatuniversität Linz. Er erzählte, wie die Erklärung "Nostra Aetate" des Zweiten Vatikanischen Konzils über die Haltung der Kirche zu den nichtchristlichen Religionen entstand und welche bedeutende Wirkungsgeschichte sie hat.

GOTTES LICHT UND GLANZ IM WIDERSCHEIN DES JÜDISCHEN UND CHRISTLICHEN WEGES

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Mit einem ökumenischen Gottesdienst wurde der Tag des Judentums am 17. Januar in der Herz-Jesu-Unterkirche in Graz feierlich begangen.
Mit dem Entzünden von Kerzen und einem Lichtersegen nahm man das Thema „Gottes Licht und Glanz im Widerschein des jüdischen und christlichen Weges“ zu Beginn symbolisch auf. Im Zentrum der Feier stand die biblische Erzählung von der Darstellung Jesu im Tempel Lk 2, 21-40.mehr …

TAG DES JUDENTUMS IN LINZ

Am 17. Jänner 2012 fand an der Katholisch-Theologischen Privatuniversität (KTU) zum elften Mal ein Vortrag zum Tag des Judentums statt. Veranstalter waren das Christlich-Jüdische Komitee OÖ, das Referat für Ökumene und Weltreligionen der Diözese Linz, die KTU, das Forum St. Severin und das Evangelische Bildungswerk.
 
Referent war DDr. Johann Maier aus Mittenwald, emeritierter Professor für Judaistik am Martin-Buber-Institut der Universität Köln. Er hatte bereits 2006 an der KTU zum Thema „Von der Leidensgeschichte Jesu zur Leidensgeschichte der Juden. Folgen missbräuchlicher Verwendungen neutestamentlicher Aussagen“ referiert. In seinem Vortrag heuer ging Prof. Maier auf die „Bandbreite des Judentums heute“ ein, in die er nicht nur das Spektrum religiöser Juden, von orthodox bis liberal, sondern auch die säkularen Juden unterschiedlicher Couleurs einbezog.
 

„KIRCHEN DURCH GEMEINSAME VERWURZELUNG IM JUDENTUM VERBUNDEN“


Wien. Beim ökumenischen Gottesdienst zum „Tag des Judentums“ der christlichen Kirchen in Österreich, hat der rumänisch-orthodoxe Bischofsvikar Nicolae Dura die gemeinsame Wurzel aller christlichen Konfessionen im Judentum hervorgehoben.

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Gerade für die Einheit der Christen habe das Judentum eine besondere Bedeutung, betonte Dura. „Bei allen Trennungen der Christenheit untereinander ist allen Kirchen gemeinsam, dass sie im Judentum verwurzelt sind“, so Dura wörtlich in seiner Predigt am Dienstagabend beim Gottesdienst des Ökumenischen Rates der Kirchen in Österreich (ÖRKÖ) zum „Tag des Judentums“.
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MICHAEL STAIKOS (1946-2011)

Mit höchster Wertschätzung gedenkt der Koordinierungsausschuss für christlich-jüdische Zusammenarbeit des verstorbenen Metropoliten Erzbischof Dr. Michael Staikos.

Unter seinem Vorsitz beschloss der Ökumenische Rat der Kirchen in Österreich, alljährlich den 17. Jänner als "Tag des Judentums" zu begehen. Am 17. Jänner 2010 erinnerte er aus diesem Anlass in der rumänisch-orthodoxen Kirche Wien Simmering daran, dass ein Christentum ohne Bezugnahme auf seine jüdische Grundlage wie "ein Baum ohne Wurzeln" sei. Das liturgische Beten der Orthodoxie sei zutiefst vom Alten Testament geprägt. Mit Recht habe der Heilige Athanasios von Alexandrien verlangt, dass jeder aus der Kirche ausgeschlossen werden sollte, der "das Alte Testament vom Neuen Testament trennen möchte". Staikos unterstrich die Bedeutung des intensiv gepflegten Dialogs zwischen der orthodoxen Kirche und dem Judentum. Der Dialog dürfe aber nicht nur auf der Ebene theologischer Kommissionen geführt werden, er müsse auch das Volk einbeziehen.
Seine persönliche Überzeugung war, dass es ganz generell keine Alternative zum Dialog gibt: "Der echt geführte Dialog kann immer helfen und erst dann noch mehr, wenn die Beziehungen der Partner oder der Gegner in tieferen Krisen geraten. Deshalb halte ich auch nichts davon, wenn manche immer wieder mit dem Abbruch der Gespräche und es Dialogs drohen, wenn die Situation oder Beziehungen kritischer werden. Wenn der Dialog verweigert wird, ist die friedliche Koexistenz der Menschen ernsthaft gefährdet."
Wir verlieren mit Metropolit Michael wichtigen einen Weggefährten des christlich-jüdischen Dialogs, dem die Erneuerung der Kirchen aus dem Geist christlich-jüdischer Begegnung ein ernsthaftes Anliegen war. Und wir sind stolz darauf, dass für ihn unsere Initiative in dieser Richtung bedeutsam war: "Das Gespräch des Ökumenischen Rates der Kirchen in Österreich mit den Juden ist auch ein Ergebnis dieser mühevollen Arbeit des Koordinierungsausschusses, durch welchen auch die Orthodoxe Kirche in Österreich den Weg zum hiesigen Judentum gefunden hat", würdigte Meropolit Michael 2006 zum 50-Jahr-Jubiläum des Koordinierungsausschusses unsere Zusammenarbeit.

"Als einer, der den Metropoliten seit seiner Ankunft in Wien vor fast fünfzig Jahren kennt, bin ich voll Trauer", erklärt Koordinierungsausschuss-Präsident Martin Jäggle. Der Tod Staikos' ist "ein großer Verlust für die Orthodoxe Kirche, die Ökumene, für Österreich und darüber hinaus".

EIN HAUS FÜR ALLE VÖLKER

Gottesdienst zum Tag des Judentums 2011 in Graz.
 
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"Ein Haus für alle Völker" lautete das Thema des Gottesdienstes zum Tag des Judentums am 17. Jänner 2011 in der evangelischen Heilandskirche Graz. Profesdssin Irmtraud Fischer hielt dabei die Predigt. Sie sprach davon, dass nach der Hebräischen Bibel die Völker Zugang zum Heil durch Israel erhalten. Im ausgewählten Predigttext Jesaja 19,18-25 wage sich der Prophet sehr weit vor, wenn er in einer Art Vision die Völker Assur und Ägypten, die traditionell feindlichen Nachbarn Israels, jeweils als Volk des Gottes Israels bezeichne. Die Christenheit als eines der „Völker“ könne nur hoffen, dass sie in dieses Heil vermittelt durch Israel hineingenommen werde.

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Trinks, Ulrich: DIE SCHWEDISCHE MISSION IN DER SEEGASSE

Für den 17. Jänner rufen die christlichen Kirchen in Österreich zum “Tag des Judentums“ auf. Die zentrale Veranstaltung des Jahres 2001 in Wien fand im Gemeindehaus der evangelisch-lutherischen Pfarrgemeinde im 9. Bezirk statt. Das Haus in der Seegasse Nr. 16 wurde 1973 von der lutherischen Kirche erworben als die “Schwedische Mission in Wien“ sich ganz zurückzog, wie in vielen anderen europäischen Hauptstädten außerhalb Schwedens auch, nachdem schon etwa 40 Jahre zuvor die missionarische Arbeit unter Juden zu einer dem Dialog verpflichteten Aufgabe geworden war.mehr …