Schönborn-Glückwünsche zum jüdischen Neujahrsfest

Kardinal wünscht in Schreiben an Oberrabbiner Engelmayer zum Neujahrsfest und zu Jom Kippur "Frieden im Heiligen Land und auf der ganzen Welt

Kardinal Christoph Schönborn hat Oberrabbiner Jaron Engelmayer stellvertretend für die Jüdinnen und Juden in Österreich seine besten Glückwünsche zum anstehenden jüdischen Neujahrsfest (25.-27. September) überbracht. In seinem Schreiben hält Schönborn wörtlich fest: "Die Welt ist wieder überschattet von großen Sorgen. Krieg, Klimawandel, Teuerung, Energiekrise. Umso mehr dürfen wir auf den Segen von oben hoffen und ihn erbitten. Deshalb entbiete ich zu Rosh Hashana und zu Jom Kippur Ihnen und der Israelitischen Kultusgemeinde von ganzem Herzen meine besten Wünsche." Für das kommende Jahr 5783 der jüdischen Zeitrechnung hoffe er darauf, dass der Frieden in
Israel sich "festigen und wachsen" möge, so der Kardinal. Ebenso bitte er Gott um Frieden für die ganze Welt. Das jüdische Neujahrsfest (Rosh Hashana) beginnt am Sonntagabend und endet am Dienstagabend. Für Juden beginnt dann das Jahr 5783 nach Erschaffung der Welt. Mit dem Neujahrsfest beginnt zugleich der jüdische Festmonat Tischri. In ihn fallen auch der höchste jüdische Feiertag, der Versöhnungstag Jom Kippur, der am Abend des 4. Oktober beginnt und bis zum Abend des 5. Oktober dauert, sowie das achttägige Laubhüttenfest (Sukkot) und das Fest der Thora-Freude (Simchat Tora).

Quelle: Kathpress

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