Innsbruck

(Neuer) Antisemitismus - Antisemitismus in der Migrationsgesellschaft

Wer hätte es vor einigen Jahren für möglich gehalten? Doch wir müssen leider feststellen: Antisemitische Handlungen und Äußerungen sind in vielen gesellschaftlichen Bereichen wieder festzustellen, ja teilweise Normalität geworden. Auch die Schule macht davon keine Ausnahmen – im Gegenteil, auf Schulhöfen und in Pausengesprächen sind antisemitische Redewendungen und Beschimpfungen durchaus an der Tagesordnung. Wir wollen uns dem Thema in verschiedenen Veranstaltungen und Formaten nähern: Was bedeutet „Antisemitismus“ heute? Welche Gegenwartsformen finden sich in unserer Gesellschaft? Wo liegen die Wurzeln und wie zeigen sich aktuelle Formen eines christlich motivierten Antisemitismus? Wie können wir persönlich damit umgehen und sie im Klassenzimmer adressieren?
ReferentInnen: 
  • Dr. Meron MENDEL, Direktor der Bildungsstätte Anne Frank / Zentrum für politische Bildung und Beratung, Hessen
  • Prof. Dr. Roman SIEBENROCK, Systematische Theologie, Leopold-Franzens-Universität Innsbruck, Sprecher des Lokalkomittees für jüdisch-christliche Zusammenarbeit Tirol
  • Mag.a Saba-Nur CHEEMA, studierte Politikwissenschaftlerin und Volkswirtschaftlerin, pädagogische Leiterin der Bildungsstätte Anne Frank / Zentrum für politische Bildung und Beratung, Hessen (D)
  • Ass.-Prof. Noam ZADOFF BA MA PhD, Universitätsassistent PostDoc am Institut für Zeitgeschichte, Universität Innsbruck (angefragt)
  • Dr. Karl BERGER, Volkskundler, Leiter des Volkskundemuseum der Tiroler Landesmuseen
  • Mag.a Katharina WALTER, Leiterin der Besucherkommunikation der Tiroler Landesmuseen
Termine: verschiedene, Start im April 2021
Gemeinsam mit dem Lokalkomitee Tirol für christlich-jüdische Zusammenarbeit
 
 
Antisemitismus in der Migrationsgesellschaft - 29.04.2021 
+HINWEIS: die Veranstaltung findet ONLINE statt, Zugangslink hier +     

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WERTSCHÄTZUNG FÜR DAS ALTE TESTAMENT

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Innsbruck. Für eine Aufwertung des Alten Testaments in der Kirche sprach sich der Superintendent von Salzburg-Tirol, Olivier Dantine, bei einem Vortrag am 16. Jänner aus. "Die Bibel ist ein Ausdruck für die enge Verbundenheit mit dem Judentum. Das gilt selbstverständlich für das von uns so genannte Alte Testament."