Innsbruck

Tag des Judentums in Tirol

Tag des Judentums: 17.1.2022 (virtuell)
Eine Initiative des Ökumenischen Rates der Kirchen in Österreich
Es laden ein: Der Bischof von Innsbruck und der Superintendent für Salzburg und Tirol;
organisiert vom Koordinierungsausschuss für christlich-jüdische Zusammenarbeit, Lokalkomitee Tirol


Technik-Check: 18.20; Raum-Öffnung (für alle): 18.40

Programm Beginn: 19 Uhr Hinführung: Dr. Magdalena Modler-El Abdaoui (Haus der Begegnung) Begrüßung und Vorstellung des Referenten: Superintendent Mag. Olivier Dantine Festvortrag Univ.-Ass. Dr. J. Andrew Doole, Institutsleiter des Instituts für Bibelwissenschaften und Historische Theologie/Universität Innsbruck Ein "Aus-der-Synagoge-er" zu sein („Aposynagogos“). Identität und Propaganda in einem seltsamen Wort im Johannesevangelium (9,22; 12,42) Psalm 122 (deutsch und hebräisch): Präsident Günter Lieder / Dr. Esther Fritsch Präsident Günter Lieder: Bericht zum Abschluss der Renovierung der Thora-Rolle der Jüdischen Gemeinde in Innsbruck Schlussworte von Herrn Bischof MMag. Hermann Glettler

Dr. Magdalena Modler-El Abdaoui: Danksagung und Hinweis auf 2023 (Rabbi Homolka)

(Bei technischen Problemen während der Veranstaltung wenden Sie sich im Chat bitte an: Roman Anton Siebenrock).

(Neuer) Antisemitismus - Antisemitismus in der Migrationsgesellschaft

Wer hätte es vor einigen Jahren für möglich gehalten? Doch wir müssen leider feststellen: Antisemitische Handlungen und Äußerungen sind in vielen gesellschaftlichen Bereichen wieder festzustellen, ja teilweise Normalität geworden. Auch die Schule macht davon keine Ausnahmen – im Gegenteil, auf Schulhöfen und in Pausengesprächen sind antisemitische Redewendungen und Beschimpfungen durchaus an der Tagesordnung. Wir wollen uns dem Thema in verschiedenen Veranstaltungen und Formaten nähern: Was bedeutet „Antisemitismus“ heute? Welche Gegenwartsformen finden sich in unserer Gesellschaft? Wo liegen die Wurzeln und wie zeigen sich aktuelle Formen eines christlich motivierten Antisemitismus? Wie können wir persönlich damit umgehen und sie im Klassenzimmer adressieren?
ReferentInnen: 
  • Dr. Meron MENDEL, Direktor der Bildungsstätte Anne Frank / Zentrum für politische Bildung und Beratung, Hessen
  • Prof. Dr. Roman SIEBENROCK, Systematische Theologie, Leopold-Franzens-Universität Innsbruck, Sprecher des Lokalkomittees für jüdisch-christliche Zusammenarbeit Tirol
  • Mag.a Saba-Nur CHEEMA, studierte Politikwissenschaftlerin und Volkswirtschaftlerin, pädagogische Leiterin der Bildungsstätte Anne Frank / Zentrum für politische Bildung und Beratung, Hessen (D)
  • Ass.-Prof. Noam ZADOFF BA MA PhD, Universitätsassistent PostDoc am Institut für Zeitgeschichte, Universität Innsbruck (angefragt)
  • Dr. Karl BERGER, Volkskundler, Leiter des Volkskundemuseum der Tiroler Landesmuseen
  • Mag.a Katharina WALTER, Leiterin der Besucherkommunikation der Tiroler Landesmuseen
Termine: verschiedene, Start im April 2021
Gemeinsam mit dem Lokalkomitee Tirol für christlich-jüdische Zusammenarbeit
 
 
Antisemitismus in der Migrationsgesellschaft - 29.04.2021 
+HINWEIS: die Veranstaltung findet ONLINE statt, Zugangslink hier +     

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WERTSCHÄTZUNG FÜR DAS ALTE TESTAMENT

dantine

Innsbruck. Für eine Aufwertung des Alten Testaments in der Kirche sprach sich der Superintendent von Salzburg-Tirol, Olivier Dantine, bei einem Vortrag am 16. Jänner aus. "Die Bibel ist ein Ausdruck für die enge Verbundenheit mit dem Judentum. Das gilt selbstverständlich für das von uns so genannte Alte Testament."

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