Himmelbauer, Markus WERTSCHÄTZUNG DER JÜDISCHEN BIBEL

Päpstliche Bibelkommission setzt christlich-jüdische Impulse
Die päpstliche Bibelkommission hat im Mai 2001 eine Studie „Das jüdische Volk und seine Heilige Schrift in der christlichen Bibel“ veröffentlicht. Diese kann im „Jahr der Bibel“ 2003 eine unschätzbare Hilfe sein, uns vor einem verengten Verständnis der Evangelien, ja des gesamten Neuen Testaments zu bewahren. Nach den Worten des Dokuments kann „das Neue Testament nur im Lichte des Alten voll verstanden werden“ und: „Das Alte Testament besitzt aus sich heraus einen ungeheuren Wert als Wort Gottes.“ (Kap. 21)
Die Motivation der Autoren, die auch Kurienkardinal Josef Ratzinger in seinem Geleitwort erwähnt, bezieht sich auf die Vertiefung des christlich-jüdischen Verhältnisses im Bewusstsein der versuchten Vernichtung des Judentums im 20. Jahrhundert. Diese wird jedoch fälschlicherweise als Ereignis des Zweiten Weltkriegs dargestellt (Kap. 1) und nicht als Folge des nationalsozialistischen Rassenwahns. Diese Veröffentlichung trifft im Kontext Europas gerade im deutschen Sprachraum auf eine aktuelle Diskussion und ist ein wertvoller Fortschritt in der Auseinandersetzung mit einem dunklen Teil unserer Geschichte und Tradition. „In der Vergangenheit mochte zu bestimmten Zeiten und an bestimmten Orten der Bruch zwischen dem jüdischen Volk und der Kirche Jesu Christi fast vollständig erscheinen. Im Lichte der Schrift sieht man, dass es dazu niemals hätte kommen dürfen. Denn ein vollständiger Bruch zwischen Kirche und Synagoge widerspricht der Heiligen Schrift.“ (Kap. 85) Spannend wäre zu erfahren, welche Relevanz dieser Impuls in der Weltkirche, für die Kirchen des Südens hat und wie er dort aufgenommen wird.
In ihren Zusammenfassungen ruft die Bibelkommission -- dokumentiert mit unzähligen Verweisen auf biblische Quellen -- Themen und Feststellungen in Erinnerung, die in der Praxis von Theologie, Predigt und Katechese noch lange nicht Allgemeingut sind. Als Vertreter des christlich-jüdischen Dialogs zitiert man gerne Sätze wie die folgenden und wünscht, dass sie weitum gehört und aufgegriffen werden: „Das Neue Testament übernimmt als unwiderrufliche Wirklichkeit die Erwählung Israels als Bundesvolk: Es bewahrt uneingeschränkt seine Vorzüge und seine Vorrangstellung in der Geschichte bezüglich des Angebots von Gottes Heil und Wort. ... Als Volk des neuen Bundes ist sich die Kirche bewusst, nur aufgrund ihrer Zugehörigkeit zu Jesus Christus, dem Messias Israels, und dank ihrer Bande mit den Aposteln, die alle Israeliten waren, zu existieren. Fern davon, sich an die Stelle Israels zu setzen, bleibt sie mit ihm solidarisch.“ (Kap. 65)
Wem das große Schuldbekenntnis des Papstes zum Heiligen Jahr 2000 zu allgemein war, findet hier eine Konkretisierung: aktuelle Positionen, die als Maßstab zur Bewertung theologischer Aussagen vergangener Jahrhunderte, ja vergangener Jahrzehnte und u.U. wohl leider immer noch auch der Gegenwart dienen können.
Neuinterpretation im Strom der biblischen Tradition
Doch die Schrift der Bibelkommission ist kein programmatisches Thesenpapier mit einem Sammelsurium plakativer Zitate. Sie ist -- in aller Kürze -- eine umfassende Untersuchung, welche die Wertschätzung der Hebräischen Bibel in den Schriften des Neuen Testaments thematisiert, jüdische und christliche Schriftinterpretation gegenüber stellt, gemeinsame theologische Themen herausstreicht und sich mit der umstrittenen Stellung der „Juden im Neuen Testament“ beschäftigt.
Christinnen und Christen lesen das Alte Testament im Lichte Christi. Eine Neuinterpretation der Schriften ist gute biblische und jüdische Tradition: „Im Judentum war man gewohnt, Texte in verschiedener Weise neu zu lesen.“ (19) Innerhalb der Schriften selbst finden sich immer wieder Bespiele für eine neue Deutung , die den ursprünglichen Sinn „vertiefen“. Dieses vertiefte Verständnis der Schrift ist nach den Worten der Bibelkommission nicht etwas, das die Kirche über das Judentum erhebt, sondern auch das Alte Testament selbst kennt in sich diesen Fortschritt: „So las man etwa die Geschichte vom Manna neu; man leugnete nicht die ursprüngliche Vorgabe, doch vertiefte man den Sinn, indem man im Manna das Sinnbild des Wortes erblickte, mit dem Gott beständig sein Volk ernährt (vgl. Dtn 8,2-3).“ Wenn Paulus von einer Verblendung der Juden bei der Lesung des Alten Testamentes (2 Kor 3,14) spricht, „dann geht es nicht um eine vollständige Unfähigkeit der Lektüre, sondern um die Unfähigkeit zu einer Neulektüre im Lichte Christi.“

Relativierung und Differenzierung

Sind Jüdinnen und Juden also verstockt? Für das christlich-jüdische Gespräch ist die Feststellung bedeutsam, dass eine christliche Interpretation des Alten Testaments auf Jesus hin ihren „Ausgangspunkt nicht in den Texten als solches hat“. Sie stellen eine rückschauende Deutung dar, gewonnen aus dem Christusereignis, das von der apostolischen Predigt verkündet worden ist. Eine Glaubenserfahrung ist also die Grundlage, diesen „Sinnüberschuss“ in den Schriften zu entdecken: „So darf man nicht sagen, der Jude sähe nicht, was in den Texten angekündigt worden sei.“ (21)
„Der christliche Glaube sieht in Christus die Erfüllung der Schrift und der Erwartungen Israels.“ (21) Um dieses Credo felsenfest so stehen lassen zu können, muss das Dokument Relativierungen an beiden Enden vornehmen: Es betont einerseits, dass die alten Profeten zuallererst zu ihren Zeitgenossen sprechen und eine Festlegung auf eine punktgenaue Erfüllung ihrer Vorhersagen nicht in deren Absicht steht. Ein Beharren auf der Umsetzung des Angekündigten diene eher der Rechtfertigung des eigenen Standpunkts als dass diese Perspektive aus der Schrift selbst wachse. Andererseits „verwirklicht sich im Geheimnis des gekreuzigten und auferstandenen Christus die Erfüllung in unvorhersehbarer Weise“, also ohnehin gänzlich anders als die Erfüllung angekündigt war.
Das ist alles „äußerst komplexer Natur“, wie das Dokument selbst zugibt. Zuletzt gibt es aber doch eine konkrete Verstehenshilfe für unseren Glauben mit auf den Weg: "Was sich in Christus erfüllt hat, muss sich in uns und in der Welt noch erfüllen. Die endgültige Vollendung wird die des Endes sein, mit der Auferstehung der Toten und dem neuen Himmel und der neuen Erde. Die jüdische Messiaserwartung ist nicht gegenstandslos ... Wir wie sie leben in der Erwartung.“ (21) Über das Thema der Studie hinaus wird an dieser Stelle Bedeutsames über den zeitgenössischen jüdischen Glauben ausgesagt.

Schlüssel zur Schrift

Anhand verschiedener Beispiele zeigt die päpstliche Bibelkommission, wie Argumentation und theologische Interpretationsweise der neutestamentlichen Autoren durch und durch von jüdischer, rabbinischer Exegese geprägt ist. Deutlich ist die Distanzierung von der allegorischen Schrifterklärung der Kirchenväter und mittelalterlicher Schriftsteller. Sie legten die Bibel bis in die letzten Einzelheiten umfassend auf das christliche Leben hin aus. Man erkundete alle Möglichkeiten, die der Text bot, um Verbindungen zwischen Episoden des Alten Testaments und der christlichen Wirklichkeit herzustellen. Diese Methode, die bisweilen auch heute noch ihre Freunde hat, bezeichnet die Bibelkommission „willkürlich“ und sieht sie in einer „unwiderruflichen Krise“. (20)
Als gemeinsame Grundthemen der hebräischen und der christlichen Bibel bearbeitet die Studie: die Offenbarung Gottes, die Sicht des Menschen, Gott als Befreier, die Erwählung Israels, Bund und Gesetz, Gebet und Gottesdienst, göttliche Vorwürfe und Urteilssprüche sowie die Verheißungen. Dabei wird stets eine Übersicht von Aussagen des Alten und Neuen Testaments zu einem Thema geboten. „Die Lesung des Alten Testaments durch Christen bedeutet nicht, dass man in ihm überall direkte Verweise auf Jesus oder auf die christliche Wirklichkeit finden will.“ (Kap. 21) Nach den Worten der vatikanischen Studie etwa sind die Gebote der Tora auch für Christinnen und Christen nicht ohne Belang: Es kommt darauf an, „ihre symbolische und anthropologische Tragweite zu erkennen und ihre zugleich soziologische und religiöse Bedeutung herauszustellen.“ (87) Das bedeutet, dass alle gefordert sind, das Recht der Schwachen zu schützen, die rituellen Vorschriften können uns aber auch den Respekt gegenüber dem lebendigen Judentum heute lehren.
Von besonderer Wichtigkeit wird der Abschnitt „göttliche Vorwürfe und Urteilssprüche“ für die Untersuchung der „Juden im Neuen Testament“. Er zeigt auf, dass sowohl die Profeten des Alten Testaments, als auch jüdische Gruppierungen untereinander -- wie überhaupt in der Antike -- nicht zimperlich in ihren Vorwürfen und Verurteilungen gegen Andersdenkende waren. Auch die Endzeiterwartung der ersten Christinnen und Christen trug ihrerseits zu einer Verschärfung der Sprache bei. „Im Neuen Testament sind die an die Juden gerichteten Vorwürfe weder häufiger noch heftiger als die Anklagen, die im Gesetz und in den Profeten gegen die Juden gerichtet werden. So dürfen sie nicht mehr für Antijudaismus in Anspruch genommen werden.“ (87)

Weiter führende Gespräche

Doch nicht allein zu einverständlichem Nicken und Zitieren lädt die Publikation ein -- sie fordert auch zu weiter führendem Austausch und zu Widerspruch heraus. So wird zwar der Wert jüdischer Schriftauslegung betont (22), doch weist nichts darauf hin, dass die Schwerpunktsetzung im alttestamentlichen Teil tatsächlich im Dialog mit jüdischen Wissenschaftern verfasst wurde. Es wird zukünftig zu prüfen sein, ob Jüdinnen und Juden sich in diesen Interpretationen auch wiederfinden können.
Die Studie stellt fest, dass gegen Ende des 2. Jahrhunderts die Abgrenzungslinien zwischen Juden und Christen deutlich gezogen wären. (69) Sie setzt somit eine kürzere Frist als andere Forschungen, die heute die Trennungslinien durchlässiger ziehen und mancherorts noch bis ins vierte Jahrhundert hinein die Teilnahme von messiasgläubigen Christusanhängern am Synagogengottesdienst nachweisen.

Anders oder besser?

Mehrmals verweist die Studie der Bibelkommission auf einen „Sinnüberschuss“, den die Christenheit in ihrer Deutung dem Alten Testament verleiht (21/ 44/ 47). Hat die Kirche etwas Besseres in der Schrift gefunden oder nur etwas Anderes, nämlich eine umgestaltende und akzentuierende relecture alttestamentlicher Traditionen? In diesem Punkt bleibt das Dokument leider vage und unklar.
Bei allem Versuch einer Wertschätzung des Judentums, bleibt es den Autoren doch auf eine Art fremd, man spürt bisweilen eine innere Distanz. So beginnt die Kurzcharakterisierung des Judentums 538 v.Chr., als der Wiederaufbau des Tempels durch das Perserreich zugelassen wurde. Dann heißt es: „Unterschiedliche Einstellungen gegenüber dem Tempel führten rasch zu Spaltungen innerhalb des Judentums.“(66) „Rasch“ nach dem Jahr 538 wird hier im Text von der Zeit um 70 v.Chr. gesprochen -- wir wussten schon immer, dass für die Kirche Jahrhunderte im Nu verfliegen! Aus römischer Sicht ist ein vielfältiges, plurales Judentum wohl nicht vorstellbar, es kann nur „gespalten“ sein.

Pharisäer: Keine Ehrenrettung herzloser Glaubenspolizisten

Auch die Rehabilitierung der Pharisäer findet nicht statt, die „stets in einer Haltung des Gegensatzes zu Jesus“ (67) als legalistische herzlose Heuchler dargestellt werden. Stets im Gegensatz? Hier sollte die päpstliche Bibelkommission die Bibel eigentlich besser kennen: Im Johannesevangelium sagt der Pharisäer Nikodemus „Rabbi, wir wissen, du bist ein Lehrer, der von Gott gekommen ist“ (Joh 3,2), später verteidigt er Jesus (Joh 7,50) und er sorgt für dessen Begräbnisplatz (Joh 19,39). Jesus ist im Haus von Pharisäern immer wieder zum Essen eingeladen (Lk 7,36; 11,36; 14,1) und in einer rabbinischen Halachadiskussion um das wichtigste Gebot würdigt ein Schriftgelehrter die Antwort des Rabbi aus Nazaret aus vollster Überzeugung: „Sehr gut, Meister!“ (Mk 12,28-34) Später verteidigte der Pharisäer Gamaliel im Hohen Rat die Anhängerschaft des Rabbi Jesus (Apg 5,34) und Paulus war selbst als Jünger des Messias Jesus immer noch stolz auf die Zugehörigkeit zu dieser Gruppe (Apg 23,6). Eine Argumentation, die die traditionelle Sicht der Pharisäer jedoch zurückweist, „verfängt wenig“ nach den Worten des Bibeldokuments.
Im Unterschied zu Versuchen des christlich-jüdischen Dialogs heute, Jesus nicht nur in polemischem Gegenüber zu den Pharisäern zu sehen, ja ihn sogar in deren Nähe zu rücken (was gerade die Härte des späteren Bruderzwists erklären könnte), stellt die päpstliche Bibelkommission fest, dass Jesus wahrscheinlich keiner der Gruppierungen des damaligen Judentums angehörte: "Er war schlicht mit dem einfachen Volk.“ (67) Diese Aussage ist Befreiungstheologie in Reinkultur und immerhin erstaunlich in einem römischen Dokument, für das Kardinal Ratzinger das Geleitwort verfasst hat. Eine solche Charakterisierung des Wirkens Jesu ist nicht falsch, doch wird sie der vielfältigen Verwobenheit Jesu mit seiner zeitgenössischen Umwelt wohl nicht gerecht. Wie schon in manchen Ausformungen der Befreiungstheologie der achtziger Jahre (bis sie das befreiende Potenzial auch der jüdischen Tora für sich entdeckt hatte) besteht auch hier die Gefahr, das Judentum als dunkle Gegenseite zur besonderen Profilierung der gänzlich anderen Persönlichkeit des Jesus aus Nazaret zu benützen: also Ausbeutung gegen Befreiung, Bewahrung gegen Aufbruch und Establishment gegen die Mobilisierung der kleinen Leute zu stellen.
Diese falsche Opposition finden wir auch an anderer Stelle: Ganz traditionell wird dort das „Licht Christi, der das Liebesgebot bekräftigt und ihm eine neue Dimension verliehen hat“ der jüdischen Tora entgegen gesetzt (45). Auch im Schlusskapitel (85) wird die "Schwäche des Sinaigesetzes“ durch die „großzügige Liebe“ zur Vollendung geführt.

Befruchtende Leitlinien für Theologie und Kirche

Rabbinische und christliche Lektüre des Alten Testaments haben sich parallel in den ersten Jahrhunderten unserer Zeitrechnung entwickelt. (22) Beide Traditionen haben ihre Berechtigung. Besonders nach der Schoa müsse die Christenheit ein „neuer Respekt“ vor der jüdischen Auslegung leiten, wie es Kardinal Ratzinger im Vorwort betont. Christinnen und Christen, Jüdinnen und Juden bemühen sich mit unterschiedlichen Methoden und Voraussetzungen um eine Deutung des Alten Testaments, in ihrer jeweiligen Glaubenssicht lassen sie sich jedoch nicht aufeinander rückführen. Dennoch könnten die Christen „viel“ von der jüdischen Exegese lernen „und sie haben in der Tat im Lauf der Geschichte auch viel von ihr gelernt.“ (22) Jetzt könnte es konkret werden, soll dieser Satz mehr als nur eine Nettigkeit sein: Da an dieser Stelle jedoch nichts Weiteres zu dieser Frage steht, folgen wir dem Fußnotenverweis auf das Dokument der Bibelkommission aus dem Jahr 1993, das damals viel beachtet unterschiedliche Methoden der Exegese bewertet und gewürdigt hat. Dort wird das Judentum zur Zeit Jesu als „sehr mannigfaltig“ beschrieben, konkretere Hinweise auf das Gelernte und zu Lernende finden wir aber auch nicht.
Die „pastoralen Anregungen“ am Ende der aktuellen Studie sind als Zitatensammlung päpstlicher Wortmeldungen ebenfalls nicht sehr praxisorientiert. Doch finden sich im gesamten Text Aussagen, die ins Stammbuch der Christenheit geschrieben beherzigenswert sind und genügend Stoff für theologische Erneuerung geben. Wir erwarten nun die weiteren Konkretisierungen in Dogmatik, Liturgiewissenschaft und Religionspädagogik.
Und weil’s so schön ist, zum Abschluss noch ein paar Zitate: „Wer mit Gott verbunden sein will, muss in gleicher Weise auch die Israeliten lieben.“ (86)
"So wird die Kirche ... stets die Bande anerkennen, die sie aufs Innigste mit der Geschichte Jerusalems und seines Tempels ebenso wie mit dem Gebet und dem Gottesdienst Israels verbinden.“ (51)
Und dieses zuletzt aus aktuellem politischen Anlass: Heute darf bei den Christen „nicht in Vergessenheit geraten, dass Israel von Gott ein konkretes Land verheißen worden ist und dass es dieses Land auch tatsächlich zum Erbe erhalten hat.“ (57)
Der Autor ist Geschäftsführer des österreichischen Koordinierungsausschusses für christlich-jüdische Zusammenarbeit, www.christenundjuden.org
Päpstliche Bibelkommission: Das Jüdische Volk und seine Heilige Schrift in der christlichen Bibel, 24. Mai 2001. Verlautbarungen des Apostolischen Stuhls 152, 176 Seiten. Bestelladresse: Sekretariat der Deutschen Bischofskonferenz, Bonner Talweg 177, D-53129 Bonn, Tel.: 0049/ 228/ 103-205, www.bischofskonferenz.de

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