Tag des Judentums 2025 an der PPH Burgenland
Im Jahr 2000 hat der Ökumenische Rat der Kirchen in Österreich den 17. Jänner als besonderen Gedenktag eingeführt: den „Tag des Judentums“. Zu diesem Anlass sollen die gemeinsamen Wurzeln von Christentum und Judentum ebenso thematisiert werden wie das vielfache Unrecht, das Menschen jüdischen Glaubens in der Vergangenheit zuteil wurde. An der PPH Burgenland wurde der 26. Tag des Judentums mit einem Kurzsymposium begangen, das im Zeichen der Geschichte des Judentums stand.
Zwei Vorträge bildeten den Mittelpunkt der Veranstaltung: Zunächst sprach Martin Krenn, Professor an der PPH Burgenland für das Fach Geschichte und Politische Bildung, über die „Verfolgungsbiographie“ von Alphons Barb (1901–1979). Ab 1926 war der gebürtige Wiener Barb mit dem Auf- und Ausbau des Burgenländischen Landesmuseums in Eisenstadt betraut, dessen Leitung er bis zu seiner aufgrund seines jüdischen Bekenntnisses erfolgten Entlassung durch die Nationalsozialisten im März 1938 innehatte. Martin Krenn beleuchtete diese Zäsur in der Biographie Barbs sowie seinen weiteren Lebensweg, der ihn ab 1939 ins englische Exil führte.
Im Anschluss beschäftigte sich Lukas Pallitsch, Lehrbeauftragter an der PPH Burgenland und Fachinspektor für katholische Religion im Burgenland, mit dem christlich-jüdischen Dialog 60 Jahre nach der Erklärung „Nostra Aetate“ („In unserer Zeit“). Bei diesem Dokument handelt es sich um eine Epoche machende Erklärung, die bis heute ungebrochen aktuell ist. Mit „Nostra Aetate“ änderte die katholische Kirche vor 60 Jahren ihre Haltung zum Judentum grundlegend – und betont seither den gemeinsamen Ursprung von Christentum und Judentum. Heute gehe es, wie Pallitsch ausführte, insbesondere darum, die gegenseitige Kenntnis und Achtung fördern, ferner, alle Hassausbrüche, Verfolgungen und Manifestationen des Antisemitismus radikal ablehnen und bekämpfen.
Die Vorträge wurden musikalisch von Liedern der Sängerin Andrea Schwab gerahmt. Sie hat sich auf die Werke von Komponistinnen spezialisiert, die während der Zeit des Nationalsozialismus verboten und vertrieben wurden. An der Gitarre begleitet wurde Andrea Schwab von Ernst Ramsauer von der PPH Burgenland.
Zum Abschluss des Kurzsymposiums konnte das einhellige Resümee gezogen werden, dass es im Dialog zwischen Christen und Juden nicht nur um streng theologische Fragen gehe, sondern um das Bemühen, diese Gesellschaft besser zu gestalten. Vermutlich ist dies aktuell geforderter denn je. Die PPH Burgenland plant, auch im nächsten Jahr zum Tag des Judentums am 17. Jänner einen Beitrag zum Brückenbau zwischen den Religionen und einem besseren gegenseitigen Verstehen zu leisten.
Im Anschluss beschäftigte sich Lukas Pallitsch, Lehrbeauftragter an der PPH Burgenland und Fachinspektor für katholische Religion im Burgenland, mit dem christlich-jüdischen Dialog 60 Jahre nach der Erklärung „Nostra Aetate“ („In unserer Zeit“). Bei diesem Dokument handelt es sich um eine Epoche machende Erklärung, die bis heute ungebrochen aktuell ist. Mit „Nostra Aetate“ änderte die katholische Kirche vor 60 Jahren ihre Haltung zum Judentum grundlegend – und betont seither den gemeinsamen Ursprung von Christentum und Judentum. Heute gehe es, wie Pallitsch ausführte, insbesondere darum, die gegenseitige Kenntnis und Achtung fördern, ferner, alle Hassausbrüche, Verfolgungen und Manifestationen des Antisemitismus radikal ablehnen und bekämpfen.
Die Vorträge wurden musikalisch von Liedern der Sängerin Andrea Schwab gerahmt. Sie hat sich auf die Werke von Komponistinnen spezialisiert, die während der Zeit des Nationalsozialismus verboten und vertrieben wurden. An der Gitarre begleitet wurde Andrea Schwab von Ernst Ramsauer von der PPH Burgenland.
Zum Abschluss des Kurzsymposiums konnte das einhellige Resümee gezogen werden, dass es im Dialog zwischen Christen und Juden nicht nur um streng theologische Fragen gehe, sondern um das Bemühen, diese Gesellschaft besser zu gestalten. Vermutlich ist dies aktuell geforderter denn je. Die PPH Burgenland plant, auch im nächsten Jahr zum Tag des Judentums am 17. Jänner einen Beitrag zum Brückenbau zwischen den Religionen und einem besseren gegenseitigen Verstehen zu leisten.